At the Gates

24Nov09

At the Gates werden im Februar nächsten Jahres ein 3er-DVD-Set veröffentlichen. Das läuft dann wohl wieder unter „must have“ … ;)


Ich wollte ja eigentlich kürzer treten, aber es gibt mal wieder was „Neues“ (zumindest bei mir, die Alben sind auch schon wieder ein paar Jahre alt) …

Cover von Antimatter, Emperor und Immortal

Cover von Antimatter, Emperor und Immortal

  • Antimatter mit „Leaving Eden“: Antimatter habe ich mit dem Album „Saviour“ damals in einem Plattenladen in San Francisco entdeckt. Schon damals hat mir die ruhige, eher introvertierte Musik gefallen. Auf „Leaving Eden“ haben sich Antimatter weiterentwickelt und sind mittlerweile fast so etwas wie die „besseren“ Anathema (was sicherlich auch daran liegt, dass einige Mitglieder von Anathema auch bei Antimatter aktiv sind – und Anathema derzeit unglaublicherweise keinen Plattenvertrag haben …). Deutlich wird diese Entwicklung zum einen an den etwas häufiger eingesetzten verzerrten Gitarren, als auch am ausgereifteren Songwriting. Antimatter sind dabei viele schöne Songs zum Zuhören und Entspannen gelungen (was durchaus positiv gemeint ist).
  • Immortal mit „At The Heart of Winter“ und „Sons Of Northern Darkness„: Meiner wiederentdeckten Liebe zu Death und Black Metal folgend, habe ich natürlich auch endlich bei einer DER wichtigsten Bands zugeschlagen: Immortal (das Albums „Battles In The North“ werde ich ein anderes Mal vorstellen). Die Band gehört auch zu den Vertretern des Black Metal, die Wert auf ordentliche Strukturen und ausgefeilteres Songwriting legen. Mir scheint (zumindest auf diesen beiden Alben), dass die Einflüsse von Immortal auch deutlich im Trash bzw. Power Metal liegen. Oftmals findet man in den Songs Teile, die eigentlich nur durch den typischen Gesang und Sound zu Black Metal werden. Auch das Drumming könnte teilweise direkt aus den 80er Jahren entsprungen sein. Beide Alben sind nicht schlecht, „At The Heart Of Winter“ gefällt mir aber ein bisschen besser.
  • Emperor mit „Anthems to The Welkin At Dusk„: Mein erster Kontakt mit Emperor war 1999 (?) „IX Equilibrium“, ein wahnwitziges Prog-Power-Black Metal-Album. Ich muss sagen, damals war mir die ganze Sache doch etwas zu komplex und abgefahren, sodass ich es bei der einen CD belassen habe. Jetzt habe ich mich aber an ein älteres Werk herangemacht und bin damit auf eine echte Perle gestoßen (ja ich weiß: das Album wird schon seit Ewigkeiten als einer der BM-Höhepunkte gefeiert). Auch hier wechseln in bester Prog-Manier verschiedene Tempi, Takte und Tonarten, driften aber nie in (zu) unübersichtliche Strukturen ab. Im Gegenteil: wenn man das Album ein paar Mal gehört hat, dann bleibt sogar einiges im Ohr hängen.

Vor der Veröffentlichung ihres letzten Albums „Death Magnetic“ haben Metallica ein schönes Bild für ihre musikalische Entwicklung gefunden: Es ist, wie wenn man losgeht und am Ende wieder da ankommt wo man losgegangen ist – nur ein oder zwei Schritte daneben.

Ähnlich geht es mir auch, wenn ich mir die Entwicklung meines Musikgeschmacks anschaue. Schon Anfang der 90er habe ich viel Death Metal und später Black Metal gehört, bin dann aber für einige Jahre zu einem großen Teil davon abgekommen (Dark Tranquillity z.B. waren aber immer im Fokus). Wenn ich mir jetzt betrachte, was ich im letzten Jahr so an Musik gekauft habe, dann bin ich offensichtlich wieder fast da angekommen, wo ich schon mal war. Allerdings hat sich der Horizont doch erweitert (d.h. mittlerweile besitze ich auch viele Alben von Bands, die ich „damals“ nicht kaufen wollte). Und das Schöne ist, dass ich mich jetzt musikalisch irgendwie wieder „zu Hause“ fühle! (Sieht man auch daran, dass meine eigenen musikalischen Ideen auch eher wieder in die heftigere Richtung gehen …)


Cabin fever

18Nov09

Das ist wirklich das Tolle an Twitter: Man kann ganz einfach auch mit Leuten in Kontakt treten, an die man ansonsten nicht so leicht rankommen würde. Ein kleines Beispiel:

Diesen Tweet konnte ich natürlich nicht so auf sich beruhen lassen:

Meine Antwort war natürlich:

Woraufhin (selbstverständlich) folgendes kam:

Eigentlich nichts außergewöhnliches. Etwas besonderes wird es aber, wenn man weiß, wer hinter Cabin Fever steckt: Niklas Sundin aus Schweden. Dieser wiederum ist Gitarrist bei Dark Tranquillity und wird von mir sehr verehrt. Was soll ich sagen: Made my day!! :-)


Toll, dass man mit dem iPhone seit der Veröffentlichund des OS 3.0 auch MMS versenden und empfangen kann. Eigentlich brauche ich diese Feature nicht, da ich eigentlich nur noch E-Mails verschicke. Jetzt habe ich heute aber doch tatsächlich eine MMS bekommen und wollte mir das Bild dann natürlich gleich anschauen. Hier hat T-Mobile dann in gewohnter Servicequalität eine Überraschung für mich bereit:

Hm ... wie bekomme ich jetzt den IE auf das iPhone?? ;-)

Hallo? Geht’s noch? Ich nutze ein iPhone und habe einen Vertrag bei T-Mobile. Ist es da zuviel verlangt mir das Bild dann auch zugänglich zu machen?Ich glaube nicht.